Irgendwie hat der DSB mal wieder Probleme mit der Ergebnisdarstellung. Heute speziell bei den Luftgewehrwettkämpfen der Junioren. Soweit hier erkennbar liegen die Ergebnisse der Brandenburger Teilnehmer hier zwischen 577,9 und 609,5 Ringe, was Plazierungen zwischen Platz 22 und 92 zeitigt. Selbst die 615,2 Ringe von Dominik Schwarzer (Werder/H.) reichten nur für Platz 66 bei den Herren-1. Zwei Lübbener Damen haben sich den 3-Stellungskampf mit dem KK-Gewehr angetan, bestes Ergebnis hier eine 538 und Platz 21 für Nadine Graßmann-Jeschke.
Dicht am Edelmetall lag David Obenaus (SGi Döllingen) im LP-Mehrkampf mit 374 Ringen auf Platz 4.
Die KK-Schnellfeuerschützen schossen heute ihren ersten Durchgang. Gut im Teilnehmerfeld liegen hier derzeit Lucas Struck und David Obenaus (beide FFO) bei den Junioren-1 und Fabian Obenaus (Döllingen) bei den Junioren-2.

Morgen beenden die Schnellfeuerschützen ihren Wettkampf, die Mixed-Teams LG und LP messen sich und es gibt noch ein bissl Luft- und KK-Gewehr.

Irgendwie ist FFO mal wieder nicht zu schlagen… 😉 Nach den Damen am Vortag griffen nun die Junioren mit der Luftpistole zu den Spitzenplätzen. Leon Kabisch, David Obenaus und Lucas Struck wurden Mannschaftsmeister bei den Junioren 1, dicht gefolgt mit gerade mal 2 Ringen Rückstand von Anakin Finley Sarrach, Lenny Putzke und Cecilio Schulz mit Mannschaftssilber. Während die Junioren-2 Sarrach und Putzke mit einem Ring Unterschied ebenfalls Gold & Silber in ihrer Klasse holten, mussten sich die Junioren-1 noch dem Finale stellen. Hier gabs wie am Vortag ein hoch & runter – David Obenaus endete den Vorkampf auf Platz 2 und musste sich im Finale mit Platz 5 begnügen, Leon Kabisch konnte sich von 7 auf Platz 6 verbessern und Lucas Struck rettete sich mit einem Ring Vorsprung den Meistertitel.
Zeit für die Damen, da anzuschließen. Mit der KK-Pistole holte das bekannte Trio Blenck, Skeries, Eder erst mal Mannschaftssilber. Zumindest Michelle Skeries schien das zu wenig. Im Finale steigerte sie sich von Platz 4 im Vorkampf mit deutlichem Vorsprung auf den Meisterplatz. Bei den Juniorinnen-2 konnte Lucy Wernecke Bronze erreichen.
Die Flintenschützen Skeet haben heute ihren 2 Tage dauernden Wettkampf beendet. Lichtblicke gabs bei den Schülern der Privilegierten Schützengilde zu Wittstock, dort konnte Erik Klemkow Bronze und Hagen Lindstädt den Meistertitel holen. Bei den Herren und bei den Junioren-1 erwies sich wieder das  Finale als Knackpunkt – sowohl Tilo Schreier als auch Goran Jasikovic starteten von Platz 1 im Vorkampf und mussten sich dann mit Platz 5 bzw. 6 begnügen. Bei den Junioren-2 gibts keine Finals und so konnte sich Tobias Hannecke (FFO) die Silbermedaille sichern, zusammen mit Goran Jasikovic und Raphael Busse reichte es für den Vizemeister in der Mannschaftswertung der Junioren-1.

Morgen gibts ein Disziplinmix aus Luftgewehr, KK-Dreistellung, LP-Mehrkampf und KK-Schnellfeuerpistole.

Und noch ein Hinweis – da ich derzeit im Urlaub bin gibts keine Aktualisierungen in den Tabellen auf unserer DM-Seite. Irgendwie bin ich da derzeit zu faul zu… 😉  -AR

Schon der erste Tag bei den Deutschen Meisterschaften in Hochbrück bei München brachte Edelmetall. Die Frankfurter Damenriege mit Josefin Eder, Michelle Skeries und Johanna Emily Blenck wurde mit komfortablen 11 Ringen Vorsprung deutscher Mannschaftsmeister mit der Luftpistole. Skeries und Eder kämpften dann auch im Enzelfinale – Michelle Skeries nicht ganz so glücklich von Platz 5 auf Platz 8, Josefin Eder von Platz 3 dann auf den Einzel-Meistertitel.
Für die Juniorinnen mit der LP und die Herren mit der KK-Pistole blieben mit merkbarem Abstand jeweils die 4. Plätze in den Mannschaftswertungen. Da die Junioren in den Herrenmannschaften gewertet werden, zählte leider nicht, dass in der Junioren-Einzelwertung KK-Sportpistole alles Edelmetall an Frankfurter Sportler ging – Anakin Finley Sarrach Ringgleich mit Lucas Struck auf Platz 3 und 2, auf dem Goldrang dann David Obenaus.

Delegiertenversammlung 2026

Einladung zur Delegiertenkonferenz des BSB 2026

Formular Teilnehmermeldung       Lageplan Mensa Sportschule

Aktuelle Info für BSB-Delegierte (Vereine, Gesamtvorstand, Ehrenmitglieder):

–   Änderung / Korrektur Tagungsraum –

Für unsere BSB-Delegiertenversammlung am 5. September 2026 war die Brandenburghalle in Frankfurt (Oder) seit Monaten reserviert.

Die Sportart Ringen am Olympiastützpunkt hatte es versäumt, für ihre Landesmeisterschaften am gleichen Tag rechtzeitig die Brandenburghalle zu reservieren.

Trotz älterer Rechte müssen wir aufgrund der zu erwartenden Zuschauer zu dem Ringerturnier mit unserer Delegiertenversammlung auf einen anderen Raum ausweichen. Dieser befindet sich bei der Mensa auf dem Gelände der Sportschule (siehe Lageplan). Die Parkmöglichkeiten bleiben unverändert (PP Stendaler Str.), nur der Weg dorthin verlängert sich um gut 200m.

Parken auf dem Schulgelände ist nicht möglich. Für gehbehinderte Delegierte und ggf. die Fahnenträger gibt es einige Parkplätze beiderseits der Hamburger Straße auf der Rückseite der Sporthalle. Der Zugang von dort auf das Gelände ist an der Bushaltestelle zwischen Sporthalle und Giebel der Schule möglich (ca. 100m Wegstrecke).

Es wird darum gebeten, diese Information entsprechend zu beachten und an die Vereine weiterzugeben.

Die Ergebniss für den Seniorenpokal am 01.08. in FFO sind veröffentlicht.

Die Limitzahlen sind seit heute veröffentlicht. Ebenfalls ist die Brandenburger Starterliste abrufbar

Was wäre das Schützenwesen ohne seine ehrenamtlichen, engagierten Mitglieder, die sich mit Leib und Seele ihrem Verein und dem Schießsport verschrieben haben? Ohne sie würde ein Grundpfeiler des Schützenwesens wegbrechen. Immer mehr Schützen- und Bogensportvereinen fällt es jedoch schwer, genügend Ehrenamtliche zu finden und zu halten. In zehn Schritten wird das DSB-Ehrenamtskonzept vorgestellt, „Engagement freundliche Organisationskultur“ lautet Schritt 1.

Ehrenamtskonzept des DSB            Schritt 1 als PDF

Junioren-WM Suhl

Vom 16. bis 26. Juni 2026 blickte die internationale Schießsportwelt nach Suhl: Bei der ISSF Junioren-Weltmeisterschaft traten über 800 Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten aus 66 Nationen im Schießsportzentrum Suhl gegeneinander an. In den Disziplinen Gewehr, Pistole und Flinte wurden insgesamt 39 Weltmeistertitel vergeben. Mit mehr als 1.500 Starts zählt die Veranstaltung zu den größten internationalen Nachwuchswettbewerben im Schießsport. Das deutsche Team war beim Heimspiel mit 49 Athletinnen und Athleten vertreten, davon sieben Starter aus Brandenburg.

Aus Brandenburger Sicht machte Fiete Kühn am Dienstag, den 16.6., den Auftakt. Er hatte, wie einige Sportler aus dem deutschen Schnellfeuer-Sextett große Probleme und kam nur auf 268 Ringe. Bundestrainer Detlef Glenz beschreibt es so: „Es war deutlich unter unseren Erwartungen, und unsere schlimmsten Befürchtungen wurden noch untertroffen. Die Mannschaft war pro Mann 18 Ringe schlechter als bei der EM. An der Börse spricht man vom Black Friday, das war unser Black Thursday.“ Der zweite Tag konnte nur besser werden. Am Ende wurden es 555 Ringe und Platz 31 für Fiete.

Am Samstag, den 20.6., starteten die Juniorinnen mit der Sportpistole. Lucy Wernecke mangelte es, wie einigen der deutschen Starterinnen, an der Konstanz über die kompletten 30 Schuss im Präzisionsteil. Auf Platz 61, bei 273 Ringen, startete sie in den zweiten Wettkampftag. Am Ende standen 555 Ringe zu Buche und mit Platz 53 eine Verbesserung um acht Plätze im Vergleich zum Vortag.

Das stärkste Teilnehmerfeld aus Brandenburger Sicht waren die Junioren mit der Luftpistole, die am Montag, den 22.6. starteten. Aus Brandenburg haben sich gleich vier Sportler für den Jahreshöhepunkt qualifiziert.
Um die 575 Ringe – das war die einhellige Meinung – sind gefordert, wenn es um die Finalteilnahme bei der WM in Suhl geht. Letztlich lag der Finaleingang bei 576 Ringen. Von diesem befanden sich die DSB-Schützen ein gutes Stück entfernt, David Obenaus rangierte als Bestplatzierter auf Platz 25 mit 569 Ringen. Ein Ergebnis, mit dem er sehr gut leben konnte: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Wettkampf, auch wenn ich den ein oder anderen Fehler eingebaut habe. Man ist halt doch ein bisschen aufgeregt bei so einer WM. Die 570 wären schon schön gewesen.“ Dass er das Zeug gehabt hätte, unter die Top 20 oder gar in Finalnähe zu kommen, analysierte Bundestrainerin Jördis Grabe danach: „Es war einer seiner besten Wettkämpfe, so wie er gearbeitet hat. Wenn man zehnmal 9,9 schießt, da hatte er das Glück nicht auf seiner Seite.“ Und Obenaus ergänzte: „Es ist ein sehr hohes Niveau, das war uns schon vorher bewusst. Es hätte für mich schon alles gut laufen müssen, dass eine 576 herauskommt.“
Die anderen DSB-Schützen – übrigens alle deutschen Athleten feierten ihr WM-Debüt – kamen mal besser, mal schlechter mit den Umständen und der Nervosität zurecht: Grabe ordnete die Ergebnisse und Platzierungen von Leon Kabisch (566, 44. Platz), Lucas Struck (559, 82. Platz) und Anakin Sarrach (557, 91. Platz) so ein: „557 ist für Anakin, unseren Jüngsten, ein gutes Ergebnis und eine sehr gute Erfahrung. Leon hatte ein bisschen Startschwierigkeiten, hat dann mit zweimal 97 stark ausgeschossen. Lukas Struck hat sich sicherlich mehr erhofft, gerade nach der Qualifikation in Dortmund mit 578 Ringen – da müssen wir noch etwas Ursachenforschung betreiben. Aber alle haben es sich verdient, hier zu starten.“ Im Team belegte das Trio Obenaus, Struck und Buchwald den zwölften Platz: „Das ist ein realistisches Ergebnis und spiegelt das wider, wo wir stehen“, so Grabe.

Für die deutschen Pistolenschützen folgte nun noch ein Wettkampf, das Mixed mit der Luftpistole. Der fand am Dienstag, 23. Juni statt, und die Duos David Obenaus & Aileen Pitschke sowie Lucas Struck und Ronja Gmeinder werden den DSB vertreten. Obenaus gab die Devise vor: „Ich habe kein Ergebnis im Kopf, einfach konzentriert durchziehen Schuss für Schuss.“
Die zwei deutschen Duos hatten erwartungsgemäß mit der Vergabe der Medaillen nichts zu tun. Dennoch enttäuschten vor allem Aileen Pitschke & David Obenaus mit 565 Ringen und Platz 24 nicht. Beim Team Ronja Gmeinder & Lucas Struck, das mit ihren 557 Ringen auf dem 37. Platz landete, war die fehlende Konstanz – bei Serien von 88 bis 97 Ringen – ausschlaggebend dafür, dass es nicht weiter nach oben ging.

Im Bereich Flinte Trap ging Lucas Racko als einziger Brandenburger an den Start. Nach drei Wettkampftagen waren es 110 Scheiben und Platz 68. In der Teamwertung landete das Trio Rosenecker, John und Racko auf Platz sechs.

Sara Franke
Bundesstützpunktleiterin Frankfurt (Oder)

Die Ansetzungen der Wettkämpfe der Landesliga sind veröffentlicht.

Fünf Schützen aus 5 Vereinen vertreten den BSB mit 8 Starts bei den Deutschen Meisterschaften Vorderlader in Hannover.